Warum Psychosoziale Begleitung

Warum professionelle psychosoziale Begleitung?

Psychosoziale Pflege mit einem Recovery-Ansatz, will Menschen bei der Stärkung ihres Genesungspotenzial unterstützen. Der Begriff Recovery stammt aus dem englischen Sprachraum und heisst frei übersetzt „Wiedergesundung“. Er wird häufig aus zwei verschiedenen Perspektiven betrachtet, die sich nicht zwingend ausschliessen. Aus klinischer, oder symptomorientierter Sicht bezieht sich Recovery auf Medikamenteneinnahme, Symptomreduktion oder Symptomfreiheit als "klassische" Indikatoren für eine Genesung von einer psychischen Krankheit. Die zweite Sichtweise entwickelten vor allem Betroffene, in ihrem Bestreben, trotz psychischer Beeinträchtigung ein sinnerfülltes, von Hoffnung getragenes Leben zu führen. Dieser Ansatz nimmt den Betroffenen als Person in den Mittelpunkt, in die Verantwortung, den Genesungsprozess aktiv mitzugestalten. Ein entsprechend individuell auf den Patienten ausgerichteter Behandlungsprozess ermöglicht eine beständige Stärkung von Resilienz im Sinne von Widerstandskraft, Elastizität und Wiedergewinnung der ursprünglichen seelischen Ressourcen nach einer Belastung. So ist Resilienz mehr als ein "Krisenmanagement" im Sinne von bloßem Überstehen. Extreme Stresserfahrungen können bisher nicht gekannte Stärken und Fähigkeiten mobilisieren. 

Gesundheit ist aus unserer Sicht nicht ein Leben ohne psychische Probleme  oder Krankheiten. Es ist vielmehr ein zufriedener, hoffnungsvoller und aktiver Umgang damit. Das Gesundheitswesen hat sich wie die Gesellschaft in kurzer Zeit stark gewandelt. Auch das Stigma, die Ausgrenzung welcher psychisch belastete Menschen ausgesetzt sind, hat sich an die neuen Möglichkeiten angepasst und wird heute dominiert von einem hohen Machbarkeits- und Leistungsanspruch. Krankheit und Kontrollverlust gelten angesichts der heute scheinbar verfügbaren Möglichkeiten unserer Überflussgesellschaft als Versagen.

Patricia Deegan, Fürsprecherin der Selbsthilfebewegung und selber Betroffene schreibt zum Thema Resilienz und Selbststigmatisierung: "Wenn ein Mensch einmal zur Überzeugung kommt, dass er oder sie eine Krankheit ist, dann ist niemand mehr im Innern da, der der Krankheit gegenüber Stellung beziehen kann. Wenn Du einmal Eins geworden bist mit der Erkrankung, dann ist niemand mehr in Dir, der die Arbeit der Genesung, des Heilens und Wiederaufbaus Deines Lebens, dass Du zu leben wünschst, aufnehmen kann" (Degan 1993)

Phil Baker bewertet in seinem Gezeiten-Modell eine psychische Krise eher als Folge von Lebensschwierigkeiten, denn als Krankheit. Die gelebte Erfahrung und ihre Bedeutung sind zentral. Die Bevollmächtigung der Menschen in psychischen Krisen entsprechend evident. Die Zurückeroberung der eigenen Geschichte ist für den Menschen der erste Schritt zur Zurückgewinnung des Lebens, welches er verloren hat.

Stationär oder Ambulant?

Ambulante Krisenintervention hat den Vorteil, dass sie mit einem geringen Stigma belegt ist und eine höhere Akzeptanz hat, als ein statinonärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Institution. Welche Gründe sprechen dann für eine stationäre Krisenintervention? Sie bietet eine sofortige Entlastung für den Betroffenen, wie auch für sein Umfeld. In der Klinik kümmert sich ein interdisziplinäres Team intensiv um die anstehenden Anliegen und Anforderungen. Es ist auch rund um die Uhr jemand da, was Sicherheit gibt, da das Krisenerleben oft durch belastende wie drängende Suizidgedanken geprägt ist. 
Ferner bietet der stationäre Rahmen Abstand, falls zuhause Gewalt, Streit oder Spannungen drohen. Weiter bietet eine Klink ein vielseitiges therapeutisches Angebot, welches Unterstützung bietet, wenn der fehlende Antrieb noch nicht zum Aufrechterhalten einer Tagesstruktur reicht. Auch bietet ein stationärer Aufenthalt die Möglichkeit, rasch und fokussiert auf medikamentöser Ebene einer Erstmanifestation oder bei einem erneuten Schub einer chronischen Erkrankung entgegen zu wirken. 

Für eine Behandlung bei Ihnen zuhause spricht, dass es verstärkt möglich ist, Sie in Ihrer Autonomie und Selbstbestimmung in Ihrem tatsächlichen Lebensumfeld zu unterstützen. Wir können direkt in Ihrem Alltag auf die anstehenden Probleme eingehen, Fragen wie Konflikte direkt mit ihren Anghörigen vor Ort aufnehmen, sowie mit zusätzlichen Thearpie- und Unterstützungsmassnahmen nachhaltig, über die Behandlungsdauer hinweg, ergänzen. Ihre Ressourcen können mit jenen Ihres Umfelds verknüpft werden und alle Beteiligten können in Ihren alltäglichen Voraussetzungen verstärkt gefördert und eingebunden werden. Die verbesserte Akzeptanz hilft bei der Entstigmatisierung und ermöglicht häufig einen neuen Zugang zum eigenen Gesundheits- und Krankheitsverständnis. Diese Selbstversöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte ist ein zentraler Wendepunkt zur erwünschten Stabilität und Gesundheit. Sie ist Kerngedanke des Recovery-Ansatzes.

Ein anderes Ziel, neben einer Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen, kann auch eine Reduktion von allfälligen stationären Wiederaufnahmen und der Dauer der Behandlungen darstellen. Eine ambulante Krisenbegleitung schließt eine kurzzeitige stationäre Krisenintervention nicht aus. Im Gegenteil, sie kann als Entlastungsmassnahme die Wirkung der ambulanten Begleitung deutlich erhöhen, Versagensängste und Insuffizienzgefühle als korrigierende Erfahrungen vermindern.

Unsere Haltung zur Psychopharmakologie

Einsatz

  • Medikamente sind nicht obligatorisch in einer psychosozialen Behandlung. 
  • Sie sollten nur spezifisch eingesetzt und über den Einsatz sollte aus unserer Sicht partizipativ mit Ihrem Arzt entschieden werden. 
  • Medikamente können die eigenen Ressourcen wieder zugänglich machen und Hilfe zur Selbsthilfe sein. 
  • Eine Medikation kann die Autonomie erhalten. 


Informationen

  • Wir haben den Anspruch, Sie kompetent zu beraten, Sie mit den nötigen Informationen zu versorgen und uns bei Bedarf mit Ihrem Behandler interdisziplinär zu vernetzen. 
  • Wir informieren und übersetzen medizinische Fachsprache auf partnerschaftlicher Ebene mit Ihnen. 


Verantwortung

  • Sie übernehmen für ihre Pharmakotherapie eigene Verantwortung, in dem Sie bspw. auftretende Nebenwirkungen registrieren und angeben, sich zu Medikation selber informieren und Wissen zu Besonderheiten erwerben (Umgang bei vergessener Einnahme, mögliche Spiegelkontrollen, EKG-Kontrollen, Diäten u.a.). 
  • Wir gehen individuell auf Ihre Behandlung ein. 
  • Dies schließt auch individuelle Annahmen von Ihrer Seite ein. 
  • Ihr soziales Umfeld sollte in Entscheidungen über die Medikation einbezogen werden. 

Nebenwirkungen

  • Grundsätzlich anerkennen wir subjektive Gründe an. So bspw. auch Klagen über eine bestimmte Nebenwirkung eines Medikaments, die nach pharmakologischem Ermessen unmöglich erscheint. 
  • Es ist möglich, dass wir in der Folge mit Ihnen dieses Erleben beispielsweise als Ausdruck einer gewissen Ablehnung der Pharmakotherapie in einem gemeinsamen Gespräch aufnehmen, um die Möglichkeit zu schaffen, bis dahin ungeklärte Bedürfnisse gemeinsam besser wahrnehmen zu können.


Ziele

  • Die Medikation ist kein Ersatz für Ihr eigenes Engagement!
  • Die Medikation ist kein Ersatz für unser Engagement als Pflegefachleute.
  • Die Medikation ist nicht das Ziel der Behandlung. Die Medikation soll uns helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen.


Was ist Recovery?

Ursprünglich wurde das Konzept Recovery im Auftrag von amerikanischen Selbsthilfeorganisationen erarbeitet und in der Therapie von Menschen mit Suchtproblemen angewendet. Aufgrund von Studien, die zeigen, dass viele Menschen trotz psychischen Erkrankungen und Problemen eine Integration in ihre Umgebung erreichen konnten, erhielt das Konzept Recovery raschen Aufwind in vielen verschiedenen Gesundheitsbereichen und Organisationen.

Recovery ist ein individueller Prozess, der sich an den persönlichen Werten und Zielen jedes einzelnen betroffenen Menschen orientiert. Es bietet Orientierungshilfe und stellt die Überzeugung ins Zentrum, dass eine psychische Erkrankung auch Chancen bietet, persönlich zu wachsen und dass ein sinnerfülltes, selbstbestimmtes Leben auch mit Beschwerden und Behinderungen möglich ist.

William Anthonys wird am häufigsten zitiert, um zu beschreiben, was Recovery ist oder sein kann: „Recovery ist weder Endprodukt noch Resultat. Es geht auch nicht darum, einfach geheilt oder in die Gemeinde  stabilisiert zu werden. Recovery bedeutet oft eine Veränderung von sich selbst, bei der man sowohl eigene Grenzen akzeptiert, als auch eine neue Welt von Möglichkeiten entdeckt. Damit beginnt man sich selber zu entdecken.“

Zentrale Botschaften wie wir Recovery verstehen

Ziele: Gesundung ist auch bei schwerer psychischer Erkrankung möglich. Das Gesundheitsverständnis orientiert sich nicht an einer reinen Symptomreduktion, sondern an der Entfaltung der, aus der Perspektive des Patienten, erwünschten Ressourcen und Interessen mit dem Ziel eines zufriedenen Lebens, gegebenenfalls auch mit Symptomen. Ein übergeordnetes Ziel ist dementsprechend die Stärkung der eigenen Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit. Krisen, Krankheit wie auch die Wege zur Gesundheit verändern den Menschen. Genesung bedeutet darum oft nicht die Rückkehr zum Gewohnten, sondern das Wagnis, sich auf dem Weg zu sich selber zu verändern.

Perspektive: Gesundheit ist eine individuelle Erfahrung. Sie ist nie ausschließlich und kann im Sinne eines Kontinuums auch in der Gleichzeitigkeit einer schweren psychischen Krise vorhanden sein. Perspektiven werden gemeinsam, unter der Berücksichtigung der individuellen Vorstellungen der Betroffenen entwickelt und verfolgt. Zentral ist hierbei das Erzählen und Erfahren der eigenen Geschichte. Jeder Gesundungsweg ist anders. Verschiedene Menschen brauchen unterschiedlich lange für ihre Gesundungsschritte. Jeder Mensch muss seinen eigenen, persönlichen Weg finden. Genesung ist kein linearer Prozess! Sie ist nicht systematisch und planbar, vielmehr kann es zu plötzlichen positiven Veränderungen kommen, aber auch Stillstand und Rückschritte können Teil des Prozesses sein. Das Erfahren der eigenen Gesundheit wächst, auch wenn Symptome fortbestehen oder Krisen auftreten! Genesung bedeutet nicht zwangsläufig vollkommene Symptom- und Krisenfreiheit. Krisen und Symptome werden aber fassbarer und sind auch dadurch weniger belastend. Gesundung ist mit, ohne oder trotz professioneller Hilfe möglich. Fachliche Unterstützung ist nur ein Faktor unter vielen, der den Weg zur Genesung fördern kann. 

Hoffnung: Ohne Hoffnung geht es nicht. Es ist der zentrale Faktor, der darüber entscheidet, ob Gesundheitsprozesse in Gang kommen. Hoffnung ist eine therapeutische Grundhaltung und besteht aus positiven Grundannahmen, welche auch dadurch entstehen, dass sie im Alltag gelebt und geteilt werden. Hoffnung ist ein dauerhafter Glaube an sich selbst und die Bereitschaft, das Ungewisse anzunehmen und auszuhalten. 

Empowerment: beschreibt den Weg zu vermehrter Autonomie, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Es ist ein zentrales Konzept des Recovery-Ansatzes. Hierbei stehen nicht mögliche Defizite der Betroffenen im Fokus, sondern eine entsprechende Behandlung ermöglicht Partizipation und Übertragung von Expertenwissen und -verständnis der eigenen Krankheits- wie Gesundheitsprozesse. Degan sagt dazu: "Für mich ist Recovery im Führersitz meines Leben sitzen. Meine Krankheit soll mich nicht dominieren. Ich bin die Expertin meiner Selbstpflege geworden."

Selbsthilfe ist zentral für den Recovery-Prozess. Ohne Selbsthilfe ist Recovery nicht durchführbar und damit kein selbstverständliches Element unseres Behandlungsangebots. Zur Selbsthilfe gehört die Erarbeitung eines verstehens des eigenen momentanen Befindens, der entsprechenden Bedürfnisse sowie der spezifischen Bewältigungsstrategien, ferner weiterführende therapeutische Angebote und Selbsthilfegruppen zu finden und sich mit ihnen zu vernetzen.

Beziehungen: Ein allgemeiner Aspekt von Recovery ist die Gegenwart anderer Personen, die daran glauben, dass die hilfsbedürftige Person das Potential hat, Recovery zu erreichen und hierfür bereitstehen. Peer-Arbeit hat entsprechend eine hohe Bedeutung bei der Umsetzung von Recovery-Konzepten.

Sicherheit: Die Arbeit an der inneren Bühne benötigt zuerst Sicherheit im Äußeren. Dazu gehören neben dem Wohnen die materielle aber auch das eigene physische und psychische Wohl sowie jenes jedes Einzelnen im Umfeld der Betroffenen.

Bewältigung von Verlust:
Das Vermögen weiterzumachen kann bedeuten, Verlustgefühle zu bewältigen, welche Hoffnungslosigkeit und Ärger einschließen können.
 
Selbstverantwortung: Die Übernahme von Selbstverantwortung ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für Betroffene. Ihre Förderung ist Auftrag für professionelle Arbeit. Selbstverantwortung bedeutet auch, den eigenen Anteil an der Aufrechterhaltung der Erkrankung anzuerkennen und zu respektieren.


Die Schlüsselprinzipien des Recovery-Ansatzes

  • Personenorientierung: Hilfsangebote werden unter Berücksichtigung der individuellen Persönlichkeit in ihrer Ganzheitlichkeit ermittelt, anstatt über die reine Krankheitsdiagnose.
  • Betroffeneneinbeziehung: Das Recht der Mitbestimmung muss Betroffenen nicht nur bei der eigenen Therapie, sondern auch in der Planung, Organisation und Evaluation  psychischer Versorgungsangebote eingeräumt werden. 
  • Selbstbestimmung und Wahlfreiheit: Das Recht der Betroffenen, innerhalb des Recovery-Prozesses individuelle Entscheidungen zu treffen, muss akzeptiert werden.
  • Wachstumspotential: Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Potenzial der Genesung.

Wie geht Trialog?

Trialog-Aufbau

Die soziale Situation ist gerade im Bezug von psychischen Krisen zentral. Angehörige tragen viel zur Stabilität der Betroffenen bei. Beziehungskonflikte, Trennungen und soziale Isolation sind entsprechend belastende Faktoren. Fragen zu Quantität wie Qualität von sozialen Kontakten sowie Unterstützungsbedarf bei ihrer Gestaltung, gehören zur Einschätzung bei Beginn einer psychosozialen Begleitung.

Gemeinsame Gespräche dienen nicht nur dazu, einen möglichen Konsens auf inhaltlicher Ebene zu finden, sondern auch ein gemeinsames Verständnis der vorliegenden systemisch-kontextuellen Struktur sowie der psychodynamischen Prozesse zu erarbeiten.
Bei dieser Betrachtung werden auch die Personen des multiprofessionellen Helfernetzes miteinbezogen. Hierbei gilt es anzuerkennen, dass Beziehungen, die von außen betrachtet kompliziert, instabil und widersprüchlich wirken, für Betroffene eine Stabilität darstellen können.

Die Behandlung im heimischen Setting sowie die Vorbereitungen von gemeinsamen Gesprächen bedingen eine hohe Sensibilisierung bezüglich möglichen Überforderungen bzw. destabilisierenden Konstellationen. In enger Absprache mit der Patientin, dem Patienten, erfolgt eine entsprechend sorgfältige wie aktive Einbeziehung der Bezugspersonen. Psychiatrie ist weiterhin durch ein starkes Stigma belegt. Die Betroffenen wie ihre Bezugspersonen benötigen Zeit für Beratung, für die Bildung der notwendigen Orientierung und das Fassen von Vertrauen.

Grundhaltung im Trialog

Die am gemeinsamen Austausch Beteiligten sollten eine respektierende, offene und wertschätzende Grundhaltung einnehmen. Voraussetzungen dazu können gegebenenfalls in vorbereitenden Einzelgesprächen erarbeitet werden. Die Moderation wird von den Behandelnden übernommen. Ziel ist das empathische Verstehen der jeweiligen Position für alle Beteiligten.

Ziele des Trialogs

Grundsätzliche Ziele des Trialogs sind die Förderung und Stabilisierung konstanter Beziehungen sowie Verhinderung von (zusätzlichen) Verlusterfahrungen und Isolierung.
Es soll möglich sein, gegenseitig Erwartungen, Enttäuschungen, Verletzungen, Überforderungen, aber auch Stärken und Hoffnungen zu benennen. Sich gegenseitig Sicherheit und Unterstützung zu vermitteln sowie potentielle Konfliktquellen zu klären.

Das gemeinsame Teilen von schwierigen Erlebnisse wie Verlusterfahrungen, Trauer und Trennungsprozessen kann ein wichtiger Schritt im therapeutischen Prozess sein. Es kann Raum schaffen für die gemeinsame Entwicklung von Handlungs- und Problemlösungsstrategien. Strukturierte, gemeinsame Gespräche können auch Entlastung von Bezugspersonen sowie den Einbezug ihrer Wünsche an der Behandlung, in Abstimmung mit den Erwartungen und Bedürfnisse der Patienten, ermöglichen. Diese Gesprächssituationen geben allen Beteiligten Raum für eine hohe, wie emphatische Vermittlungsqualität in ausführlicher Beratung, Information und Aufklärung bezüglich der Erkrankungs- und Therapieprozesse. Die Ergebnisse dieser Gespräche können etwa in die Erstellung von Krisen- und Notfallplänen einfließen, die allen zugänglich sind.

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 Ihr Peter Urner & Sarah Eymard